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Der Coachingmarkt in der Schweiz 2011

Coaching in der Schweiz - wohin des Wegs?
Eine wissenschaftliche Umfrage zum Coachingmarkt in der Schweiz wird alljährlich von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften durchgeführt. Die Umfrage soll zu mehr Transparenz im Coachingmarkt beitragen und Entwicklungen zeigen. Dieses Jahr werden zum dritten Mal Daten erhoben.
Die Beantwortung der Fragen beansprucht ca. 20 Minuten, Angaben werden streng vertraulich behandelt. Die Auswertung wird in der Rubrik Forschung auf der BSO-Homepage publiziert, die Auswertungen der Umfragen von 2009 und 2010 sind bereits ufgeschaltet. Bitte füllen Sie den Fragebogen bis 22. März aus:

Deutsch: www.unipark.de/uc/coaching2011_d
English: www.unipark.de/uc/coaching2011_e

Der Schweizerische Coachingmarkt 2010 aus der Sicht von Coachs

Die zweite Marktumfrage Coaching des Departements Angewandte Psychologie der ZHAW wurde in Kooperation mit dem BSO, EMCC Schweiz, ICF Schweiz sowie der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW durchgeführt. Die Umfrage wurde von der Deutschschweiz auf die gesamte Schweiz erweitert. 

Schwerpunkt der Untersuchung war die Frage, ob Coaching aus der Sicht von Coachs auch Risiken und unerwünschte Wirkungen haben kann. Wie bereits in der vorangehenden Umfrage ist der typische Coach der Umfrage 2010 weiblich, 49 Jahre alt, wohnt im Kanton Zürich und ist Mitglied in einem Berufsverband. Der typische Coach ist mit einem Hochschulabschluss sehr qualifiziert, hat eine Coachingausbildung und bildet sich dennoch fortlaufend weiter und legt Wert auf einen geschützten Berufstitel. Das Coachingpensum an der Gesamttätigkeit beträgt 30 %, daneben ist der Coach in Training und Weiterbildung, Teamentwicklung oder Organisationsberatung beschäftigt. Ein typischer Coach hat im vergangenen Jahr 12 Einzelcoaching-Prozesse betreut, die jeweils durchschnittlich 8 Sitzungen à 82 Minuten umfassten und 203 CHF pro Stunde also 2'219 CHF insgesamt kosteten. Coaching wird dabei hauptsächlich organisationsextern für berufliche Anliegen angeboten und mehr und mehr durch Medien unterstützt (Telefon, online, Skype). Die verwendeten Interventionen sind vor allem systemisch und lösungsorientiert. Für die Zukunft erwarten die Coachs neben mehr Flexibilität, Methodenvielfalt und Offenheit für neue Medien auch Anforderungen an Kenntnisse in den Bereichen Gesundheit, Burn-Out und Work-Life-Balance sowie interkulturelle Kompetenz. 

An der Umfrage haben 207 Coachs teilgenommen. Projektleiterin ist Dr. Christine Seiger vom Departement Angewandte Psychologie der ZHAW.

Publikation der Studie 2010

«Der Coachingmarkt in der Deutschschweiz 2009» - das sagen die Coachs

2009 führte das Departement Angewandte Psychologie der ZHAW in Kooperation mit dem Berufsverband BSO eine Umfrage zum Coachingmarkt in der Schweiz durch. Neben den immer wieder interessanten Fragen nach den Branchen der Kunden, den Anlässen für Coaching und den Erwartungen der Coachees, erfasst die Befragung differenziert die berufliche Situation der Coachs: ihre Qualifikation, Tätigkeitsfelder neben Coaching, Methoden und deren Vielfalt, Einkommen, Marketingstrategien und Trendeinschätzungen.

Projektleiterin der Studie ist Dr. Christine Seiger vom Departement Angewandte Psychologie der ZHAW, 92 BSO-Mitglieder nahmen an der Erhebung 2009 teil.

Publikation zur Studie 2009