Thema

Kreativität in der Beratung

Ist Kreativität ein inflationär gebrauchter Begriff? Betrachtet man die Ergebnisse der Kreativitätsforschung, lässt sich zusammenfassend doch Konkretes festhalten: Kreativität ist nicht geniehaft angeboren, sondern sie kann gelernt und trainiert werden und zur Lösungsfindung beitragen. Beim kreativen Tun aller Art, geht es um das Wahrnehmen, Sehen und Denken. Wichtig ist dabei, immer wieder Blickwinkel zu verändern, Dinge neu zu definieren. Der Kreativität dienlich ist es, sich ein Bild seiner Gedanken zu machen also mit Metaphern zu arbeiten und die Vorstellungskraft zu trainieren. Fliessend und in Analogien zu denken, sowie innovative Kombinationen vorzunehmen, sind weitere wichtige Voraussetzungen. All dies lässt sich im Beratungsprozess gut anwenden, zum Beispiel in der Art, wie wir mittels Fragen Perspektivität generieren, in der paradoxen Intervention Klienten das bisher Undenkbare denken lassen, oder sie anregen, ihre Situation mit Symbolen oder Bildern darzustellen. Gestaltung ist oft ein heilsamer Prozess. Lässt man Klientinnen und Klienten etwas Zeit, um allein an einem Bild, Objekt oder einer Installation zu arbeiten – mit Vorzug draussen mit Naturmaterialien - eröffnen sich ihnen die nächsten Schritte oft von selbst.

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Regio-Abendanlass Zürich
15. Mai 2020 ab 17.30h

Gemeinschaftszentrum Zürich Wollishofen

Einladung

Theresia Marty, a-change GmbH
Master in Coaching, Supervision, und OE, FHNW/ bso

Lehrerin für Gestaltung ZHDK

Sozialarbeiterin ZHAW